Störung der Wortfindung:

Dem Kind steht ein bestimmtes Wort, welches es eigentlich beherrscht im aktuellen Dialog nicht zur Verfügung. Das Wort liegt ihm „auf der Zunge" und kann aber nicht geäußert werden. Das Kind gerät hierdurch ins Stocken, weicht auf Ersatzstrategien aus oder bricht seinen Versuch der Mitteilung ab. Die Ursache hierfür liegt meist nicht im Bereich des Wortschatzes, sondern im Bereich der Konzentration, der Abspeicherung und Verknüpfung im sogenannten Lexikon im Gehirn.

Störung des Sprachverständnis:

Eine Störung des Sprachverständnis liegt vor, wenn das Kind Anweisungen, Erklärungen, Sätze und Gespräche nicht bzw. nicht ausreichend versteht. Wenn das Sprachverständnis beeinträchtigt ist, ist immer auch der aktive Sprachgebrauch gestört. In der Schule kann dies zusätzlich zu Störungen im sogenannten Lesesinnverständnis führen.