Störung des Wortschatzes:

Man unterscheidet den passiven und aktiven Wortschatz. Der passive Wortschatz beschreibt das Verstehen von Wörtern. Der aktive Wortschatz bezeichnet die aktiv gesprochenen Wörter.
Von einer Störung im Kleinkindalter kann dann gesprochen werden, wenn mit 24 Monaten noch nicht 50 Wörter aktiv verwendet und keine oder sehr wenige 2-Wort-Sätze gebildet werden. Das Kind wird dann offiziell als „Latetalker" bezeichnet.
Eine Störung im Kindergarten- und Schulkindalter äußerst sich dadurch dass das Kind viele Wörter nicht ausreichend versteht und neue Wörter sehr langsam erlernt. Außerdem kann beobachtet werden, dass das Kind häufig unspezifische Wörter verwendet (wie z.B. Ding, tut, das da), ähnliche Wörter vertauscht (Z.B. Stuhl und Sessel), für verschiedene Begriffe das selbe Wort verwendet (z.B. alle Tier sind Hunde) oder viele Oberbegriffe verwendet (z. B.das Wort Tier für alle Tiere). Es können Defizite in allen Wortarten vorliegen (Nomen, Verben, Adjektive, Adverbien).