Was geschieht in der Therapie?

 

  • Untersuchung: Es erfolgt ein ausführliches Erstgespräch mit den Eltern (Anamnese), in diesem werden Fragen zur bisherigen Sprachentwicklung und allgemeinen Entwicklung gestellt. Danach erfolgt die Befunderhebung, in der alle sprachlichen Bereiche erfasst werden. Um eine genaue Aussage über den sprachlichen Entwicklungsstand zu ermöglichen werden aussagekräftige standardisierte Testverfahren, Screeningverfahren und die Analyse der Spontansprache kombiniert. Die ausführliche Diagnostik ermöglicht dann eine genaue und objektive Aussage über den Stand der Sprachentwicklung und die notwendigen Therapiebereiche.

  • TherapieKinder erreichen mit Spaß und Spiel ihre Ziele. Es werden je nach Störungsbild individuelle Übungen zusammengestellt. Die Ziele werden spielerisch mit dem Kind erarbeitet. Es erfolgen je nach Störungsbild Hörübungen, Zungen- und Lippenübungen und Sprech- und Sprachübungen. Die Übungen bauen kleinschrittig aufeinander auf und nähern sich nach und nach der alltäglichen Sprache an. Jedes Kind erhält eine Übungsmappe und erhält kontinuierlich Übungen zur Festigung mit nach Hause.

  • BeratungDie Beratung der Eltern und des sozialen Umfeldes ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Am Ende jeder Stunde werden den Eltern die Inhalte der Stunde erklärt und die Hausaufgaben erläutert. Sie werden auch intensiv bezüglich eines allgemein sprachfördernden Verhaltens beraten. Häufig sind auch längere Elterngespräche notwendig, um über die bestmögliche Förderung im Alltag zu sprechen. Gemeinsam mit den Eltern wird bei Bedarf auch überlegt welche Form des Kindergartens und welche Schulform die beste Förderung für das Kind bieten. Durch die intensive Beratung werden die Eltern zu "Co-Therapeuten" und tragen entscheidend zu raschen Therapieerfolgen bei!

  • Interdisziplinärer AustauschDie Zusammenarbeit und der fachliche Austausch mit z.B. Ärzten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten/-innen, Psychologen/-innen, Familientherapeuten/-innen, Heilpädagogen/-innen, ErzieherInnen, LehrerInnen und EinzelfallhelferInnen ist ebenfalls ein wichtiger und notwendiger Bestandteil der Therapie.